§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Lebensqualität durch Dialyse e. V.“. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Coburg unter der Nummer 200185 eingetragen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Kronach. Der Verein wurde am 18.06.2009 errichtet.
  3. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
  5. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Erfahrungsaustausch mit Dialysepatienten, Transplantierten und Nierenerkrankten. Durch den Besuch von medizinischen Vorträgen , sowie auch die Durchführung von Vorträgen.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

  1. Die Mitgliedschaft im Verein kann durch die Beitrittserklärung schriftlich erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  2. Mitglieder können werden: Dialysepatienten, Transplantierte und Nierenerkrankte und deren Angehörige, sowie Fördermitglieder.
  3. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15 Euro pro Jahr pro Mitglied. Bei Ehepaaren zusammen 25 Euro pro Jahr. Dies gilt auch für Lebenspartner.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
  3. Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn er in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt. Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand.

§ 5 Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 6 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Schatzmeister und drei Beisitzern.
  2. Vorstand ist im Sinne des § 26 BGB ist der 1. und 2. Vorsitzende, wobei jeder allein vertretungsberechtigt ist.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
  4. Die Wahl muss geheim und schriftlich erfolgen.
  5. Der Vorstand ist verantwortlich für die Führung der laufenden Geschäfte, die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die Verwaltung des Vereinsvermögens, die Erstellung des Jahresberichts, die Buchführung, die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung.
  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden schriftlich oder telefonisch einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von 3 Tagen ist einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Vorstandmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  7. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und vom Schriftführer zu unterschreiben. Ein Vorstandsbeschluss kann auch auf schriftlichem Wege oder telefonisch gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

§ 7 Kassenprüfung

  1. Die Mitglieder wählen 2 Kassenprüfer, die nicht Vorstandsmitglieder sind, auf die Dauer von 2 Jahren. Diese überprüfen am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung. Die Kassenprüfer erstatten Bericht in der nächstfolgenden ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 8 Die Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme.
  2. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
    Die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
    Die Wahl der Kassenprüfer
    Die Entlastung des Vorstandes
    Die Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages
    Die Beschlussfassung und Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

§ 9 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen einberufen. Der Einladung sind die Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassung beizufügen.

§ 10 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder berechtigt.
  2. Über die Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer oder einem anderen Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
  3. Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen mit einer einfachen Mehrheit. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine 4/5 Mehrheit beschlossen werden. Sollte ein Mitglied an der Beschlussfassung nicht teilnehmen können, so kann es sein Stimmrecht durch Vollmacht an ein anderes Mitglied übertragen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
  5. Für die Vorstandswahlen sind bis zum 30. März eines Jahres Wahlvorschläge zu unterbreiten, in dem Vorstandswahlen stattfinden. Danach abgegebene Vorschläge werden nicht mehr angenommen. Aufgrund der Wahlvorschläge werden dann Wahllisten erstellt, die dann in unserer Vereinszeitung veröffentlicht werden. Die Mitglieder, die nicht an den Vorstandswahlen teilnehmen können, können ihr Wahlrecht durch Vollmacht auf ein anderes Mitglied übertragen. Jedes Mitglied darf nur einmal bevollmächtigt werden. Die Vollmacht muss dann spätestens zu Beginn der Mitgliederversammlung vorliegen.

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann einberufen werden, wenn dies im Dienste der Vereinsinteressen erforderlich erscheint, oder wenn die Einberufung von 1/10 der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand verlangt wird. In dringenden Fällen kann in der außerordentlichen Mitgliederversammlung auch über Satzungsänderungen entschieden werden.

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Kronach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 17. Juni 2012 verabschiedet.

Kronach, 17. Juni 2012